Nacherschliessung und Digitalisierung

Um seiner Rolle als "Festplatte" des Kantons Zürich im 21. Jahrhundert gerecht zu werden, richtet sich das Staatsarchiv auf gewandelte Informationsbedürfnisse und neue Nutzungsformen aus. Die Abteilung Nacherschliessung und Digitalisierung erleichtert den Zugang zu den archivierten Unterlagen, indem sie einerseits ältere Bestände aus der Zeit bis ca. 1830 gemäss aktuellen Bedürfnissen nacherschliesst und konservatorisch aufbereitet und anderseits zentrale Quellenserien und zentrale Quellenstücke detailliert verzeichnet, digitalisiert und online publiziert.

Entsprechende Nacherschliessungsprojekte sind bereits im Gang. Verschiedene Digitalisierungsprojekte wurden im Zeitraum 2009-2018 realisiert (durch die frühere Abteilung Editionsprojekte). Zwei neue Digitalisierungsprojekte zur Erschliessung vormoderner Quellen einerseits und zur Aufbereitung des Amtsblatts ab 1834 anderseits konnten
Mitte 2019 gestartet werden.

Die Abteilung strebt die Kooperation und Vernetzung mit Institutionen, Projekten und Initiativen in den Bereichen Digitalisierung und Geisteswissenschaften an. Aktuell beteiligt sich das Staatsarchiv an READ-COOP, einer am 1. Juli 2019 gegründeten Genossenschaft nach europäischem Recht, die die im EU-Projekt Recognition and Enrichment of Archival Documents READ entwickelte Plattform "Transkribus" betreibt und die damit verbundenen Dienstleistungen und Werkzeuge anbietet, die das Staatsarchiv in verschiedenen Projekten bereits nutzt oder in Zukunft nutzen will.